GPGC: Hockenheim
Das erste Rennen der GPGC - Getpole GTR2 GT Championchip und damit auch das erste offizielle GTR2 GT Rennen wurde in Hockenheim ausgetragen. 19 der insgesamt 24 gemeldeten Fahrer gingen an den Start.Qualifying
Im Qualifying fuhr Fabrice Jaouen (DBR) mit seinem Ferrari F575 die schnellste Runde mit einer Zeit von 1:33.534. Der Zweite, Nelson Gomes (PMR), fuhr mit gleichem Fahrzeug drei Zehntel langsamer, und nur eine Tausendstel (!) langsamer war der beste Lamborghini Murcielago - Fahrer Steven Gabriel, der wiederum nur vier Hundertstel schneller war als sein DBR-Teamkollege Nicolas Anfray im Saleen S7-R. Die weiteren Top-Positionen belegten Andre Neumann und Marcel Pfister (beide HPM, Lamborghini Murcielago), die knapp über der 1:34er Marke lagen. Ein beeindruckendes Qulifayingergebnis für das Dutch Berserks Racing Team mit den Startpositionen ein, drei und vier.Das Rennen
Der Start verlief weitestgehend reibungslos. Die ersten
beiden behielten ihre Positionen, nur Nicolas kam an Steven vorbei. Im Mittelfeld
gab es einige kleinere Positionsverschiebungen, leider ging aus einer auch
eine Kollision hervor: Theo Siogas (PMR, Maserati MC12) geriet mit Gus Droog (DBR,
Saleen S7R) aneinander, beide drehten. Für beide begann eine Aufholjagd. In den ersten Runden tauschten dann vorne Nelson Gomes und Nicolas
kurzzeitig die Positionen, doch Nelson gelang es schon kurze Zeit später seinen zweiten Platz
zurückzuerobern. Er setzte sich weiter vom Dritten ab und fuhr in Schlagdistanz zum Marcel Pfister (HPM) waren in einen Unfall verwickelt dessen unbeteiligtes Opfer, Sascha Beckers (HPM, Maserati MC12), bereits Führenden Fabrice Jaouen. Dieses Duo setzten sich im weiteren Verlauf etwas vom Rest des Feldes ab.
Im hinteren Feld fuhr sich Gus Droog (DBR) derweil recht
zügig wieder einige Positionen nach vorne. Das Mittelfeld war stark umkämpft zu diesem Zeitpunkt, es gab viele enge Zweikämpfe. Leider in einem Fall mit unschönem Ausgang. Nicolas und eine Runde zurücklag. Profiteure dieser Kollision waren Thomas Oostinga, Manuel Kammerzeit (beide ART und Ferrari F575), Giel de Brujin (DBR, Lamborghini Murcielago) und
Klaus Neumann (Lamborghini Murcielago). Letzterer kämpfte sich sogar in den folgenden
Runden nach und nach an den drei vor ihm Liegenden vorbei.Ungefähr zu Halbzeit des Rennens standen wie üblich die Boxenstopps an. Von der Spitzengruppe kam Nelson als erster an die Box, zwei Runden später kamen dann unter anderem Andre, Klaus, Steven und Manuel zu ihren Stops. Spitzenreiter Fabrice ließ sich deutlich länger Zeit und fuhr erst fünf Runden später zum Tanken und Reifenwechseln. Insgesamt hat sich durch die Stops aber kaum etwas
geändert, da kaum Probleme auftraten. Einzig Giel konnte sich in der "Pitstopphase" um
zwei Plätze verbessern. Das letzte Drittel des Rennens verlief zunächst sehr ruhig.
Das Feld zog sich weiter auseinander, Positionsänderungen gab es keinet. Nur Gus arbeitete
sich in dieser Phase etwas nach vorne, indem er zuerst Manuel Kammerzelt, und später
auch noch Thomas Oostinga überholte. Thomas verlor kurz darauf noch einen weiteren
Platz, als er sich drehte und seinen Teamkollegen Manuel passieren lassen musste. Fabrice an der Spitze des Feldes konnte derweil dem konstanten Druck von Nelson souverän
standhalten und gewann das Rennen. Zweiter mit nur geringem Abstand wurde Nelson Gomes. Andre Neumann verfollständigte nach einem guten Rennen das Podest. Die weiteren Punkteplätze belegten Steven Gabriel, Giel De Bruin,
Klaus Neumann, Gus Droog, Manuel Kammerzelt, sowie Thomas Oostinga. Den letzten Punkt ergatterte Nicolas Anfray nach einem
für ihn turbulenten Rennen. Trotz einiger kleinerer Zwischenfälle lässt sich auch der GPGC Saisonstart als voller Erfolg bezeichnen.









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