GPGC: Brno
Das zweite Saisonrennen der GPGC wurde am 17 Dezember 2006 auf dem flüssigen Kurs im tschechischen Brünn ausgetragen. Das Rennen in zwei Worten: "Fabrice" und "Motorschäden".Qualifying
Im Qualifying setzte sich Nelson Gomes (PMR, Ferrari F575) mit einer Zeit von 1:51.1 mit nur einer halber Zehntel Vorsprung auf den Sieger des ersten Rennens - Fabrice Jaouen (DBR, F575) - durch. Nur hauchdünn dahinter positionierten sich Andre Neumann und Rene Loth (beide HPM), der im ersten Rennen pausiert hatte. Schon eine halbe Sekunde dahinter belegten ihre Teamkollegen Marcel Pfister und Heinz Hoeferer die folgenden Plätze. Diesmal als ein sehr erfolgreiches Qualifying für das HPM Team.Das Rennen
Nach dem Start konnte sich Nelson an der Spitze behaupten, Fabrice
jedoch verlor seinen Platz an Andre. Im hinteren Feld gab es beim Start einige
Zwischenfälle, die das ganze Feld etwas durcheinander würfelten. Auch im
vorderen Mittelfeld verlief nicht alles reibungslos: So gerieten Rene Loth und
Theo Siogas, die beide eigentlich einen guten Start hatten, bereits in der
zweiten Kurve ins Abseits, wodurch sie von Hinten das Feld aufrollen mussten.
Dies gelang den beiden zunächst auch ganz gut, sie pflügten gemeinsam durchs
Feld, doch nach einigen Runden kamen sie sich gegenseitig in die Quere, sie
kollidierten. Die beiden wurden dadurch wieder auf die Plätze 13 (Theo) und 17
(Rene) zurückgeworfen.An der Spitze machte Fabrice währenddessen immer mehr Druck auf den Zweiten Andre, dieser ließ sich jedoch nicht beirren und verteidigte seine Position. Eng ging es auch im Mittelfeld zur Sache: Der durch das Startchaos bis auf Rang Acht nach vorne gespülte Roland Arndt
Theo Siogas (PMR, Maserati MC12), Joe Hayes (DBR, Maserati MC12), Thomas Oostinga und auch Sascha Beckers. Nach einigen (A-U, Ferrari F575) hielt eine ganze
Schar von Fahrern hinter sich auf, unter diesen Giel de Bruijn und Gus
Droog (beide DBR),
Runden konnte Roland dem Druck der Meute hinter sich allerdings nicht mehr
standhalten, geriet ausgangs der letzten Kurve ins Gras, und drehte sich.
Da das Feld hinter ihm so eng beieinander war, fiel er dadurch ganze zehn
Plätze zurück.An der Spitze wurde es auch wieder enger. Obwohl sich Andre und Fabrice weiter um den zweiten Rang duellierten, schlossen sie gemeinsam auf den Führenden Nelson auf, der sich zuvor zeitweise etwas abgesetzt hatte. Ein hochklassiger Dreikampf an der Spitze entwickelte sich. Rundenlang fuhren die Drei eng beieinander und setzten sich deutlich vom Rest des Feldes ab. Doch irgendwann löste sich das Dreiergespann doch auf, nachdem Andre auch in einer Kurve zu weit ins Abseits geriet, und sich in Folge dessen drehte.
Vorne gab es also nur noch ein Duell zwischen Nelson und Fabrice, die bereits das erste Saisonrennen klar unter sich ausmachten. Andre lag nach seinem Dreher immerhin noch auf einem sicheren dritten Rang, doch auch diesen sollte er nicht lange innehaben, da sein Motor kurze Zeit später den Geist aufgab.
Die Zeit der Boxenstops war gekommen: Der Führende Nelson kam recht früh zu seinem Stop, Fabrice blieb wie erwartet sehr lange draußen, was letztendlich die Rennentscheidung herbeiführte. Nach seinem Stopp kam er einige Sekunden vor Nelson
wieder aus der Boxengasse. Ansonsten ergaben sich
durch die Boxenstops keine weiteren Positionsänderungen.Unterdessen gab es leider auch noch einige Ausfälle zu verzeichnen, die größtenteils durch Motorschäden verursacht wurden. Die Betroffenen waren Nicolas Anfray (DBR), Roland Arndt (A-U) sowie Dominik Beulen (HPM).
Zu Beginn des letzten Renndrittels hatte sich das Feld gut aufgeteilt, es gab keine engeren Duelle mehr. Einzig Gus und Joe schlossen nach einigen Runden auf den Neunten Thomas Oostinga (ART) auf. Doch die beiden DBR-Fahrer drehten sich je einmal, wodurch sie wieder zurückfielen.
Fünf Runden vor Schluss fiel tragischerweise der gut fahrende Heinz auf dem drittem Rang liegend aus, Marcel Pfister erbte den 3.Podestrang von seinem Teamkollegen. Vorne fuhr Fabrice seinen Vorsprung vor Nelson souverän ins Ziel. Die weiteren Punkteplatzierungen belegten Steven Gabriel, Manuel Kammerzelt, Theo Siogas, Klaus Neumann, Giel De Bruin und Gus Droog.










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